CCContactCore

ContactCore im Detail

Firmenkontakte zentral verwalten.
Auf Android bereitstellen.

ContactCore führt Kontaktdaten aus Ihren vorhandenen Systemen zusammen und stellt sie Ihren Android-Geräten zur Verfügung. Sie bestimmen die Quellen, die Kontakte und die Zuordnung zu Ihrem Team. Die zentrale Anwendung betreiben Sie auf Ihrem eigenen Server.

Illustration der Kontaktsynchronisation vom Server zum Android-Handy
Kontakte vom Server direkt aufs Handy

Ihre bestehenden Systeme weiter nutzen

Fünf Datenquellen. Eine zentrale Kontaktverwaltung.

Binden Sie die Systeme an, in denen Ihre Kontaktdaten bereits gepflegt werden. Mehrere Quellen können nebeneinander eingerichtet werden; jede besitzt ihre eigene Verbindung und ihren eigenen Abgleich.

Illustration geordneter zentraler Kontaktkarten
Verzeichnis

Active Directory

Übernehmen Sie Benutzer und geschäftliche Kontaktdaten aus Ihrem lokalen Microsoft Active Directory. Die Suchbasis legt fest, welcher Verzeichnisbereich gelesen wird.

  • Name, E-Mail, Festnetz- und Mobilnummer sowie Firma, Abteilung und Funktion übernehmen.
  • Eine Organisationseinheit als Suchbasis verwenden und die gelesenen Benutzer vor dem Abgleich prüfen.
  • Verbindung zum Domain Controller über LDAPS mit Zertifikatsprüfung konfigurieren.
Geeignet für Unternehmen, die ihre Mitarbeiterdaten bereits im lokalen Active Directory pflegen.
Microsoft

Exchange & Microsoft 365

Der Exchange-Connector unterstützt einen Online- und einen On-Premises-Modus. Im Online-Modus werden Benutzerinformationen aus Microsoft Entra ID über Microsoft Graph gelesen. Im On-Premises-Modus werden Exchange-Empfänger über das lokale AD/LDAP-Verzeichnis bezogen.

  • Online-Anbindung mit Tenant-ID, App-ID und den passenden App-Berechtigungen.
  • On-Premises-Anbindung mit verschlüsseltem Verzeichniszugriff.
  • Optionaler Abgleich eines globalen Exchange-Adressbuchs (GAL) mit eigener Vorschau und Freigabe.
Entra-Benutzerdaten und eine Exchange-GAL sind unterschiedliche Datenbestände. Die optionale Online-GAL benötigt eine zusätzliche Exchange-Konfiguration; ein Graph-Client-Secret allein reicht dafür nicht aus.
Datei

CSV-Dateien

Nutzen Sie strukturierte Kontaktlisten aus einem Export oder aus Ihrer bisherigen Datenpflege. Eine CSV-Datei kann in der Anwendung hochgeladen oder aus einem zugelassenen Verzeichnis auf dem Server gelesen werden.

  • UTF-8-Dateien mit Kopfzeile und einstellbarem Trennzeichen einlesen.
  • Kontakte mit einer stabilen, eindeutigen Kennung beim nächsten Import wiedererkennen.
  • Datei prüfen, Kontakte ansehen und den Import gezielt starten.
Geeignet für Kontaktlisten ohne direkte Systemanbindung. Wenn sich die Liste ändert, muss die bereitgestellte Datei aktualisiert werden.
Datenbank

SQL-Datenbank

Lesen Sie Kontakte direkt aus einer PostgreSQL-Datenbank. Mit einer lesenden SQL-Abfrage bestimmen Sie, welche Datensätze und Kontaktfelder übernommen werden.

  • Eine vorhandene Tabelle oder Datenbankansicht als Kontaktquelle nutzen.
  • Spalten auf die erwarteten Kontaktfelder abbilden.
  • Verbindung und Ergebnisvorschau vor dem Abgleich prüfen.
Der geprüfte aktuelle Connector unterstützt PostgreSQL. MySQL/MariaDB und Microsoft SQL Server sind in diesem Stand nicht als funktionierende Anbindungen umgesetzt.
Schnittstelle

REST API

Binden Sie ein System an, das seine Kontakte über eine HTTP-Schnittstelle als JSON bereitstellt. ContactCore ruft die Kontaktliste ab und übernimmt die unterstützten Felder.

  • Eine JSON-Liste oder ein JSON-Objekt mit einer Kontaktliste verwenden.
  • Eine Schnittstelle ohne Anmeldung, mit Bearer-Token oder mit Basic Authentication anbinden.
  • Antwort und Kontaktvorschau vor dem Abgleich prüfen. Zugangsdaten werden nur über HTTPS übertragen.
Die Schnittstelle muss das unterstützte Kontaktformat liefern. Individuelle Formate, besondere Authentifizierung oder zusätzliche Abrufschritte sollten vorab besprochen werden.

Ein übersichtlicher Kontaktbestand

Erst prüfen. Dann übernehmen.

ContactCore trennt den Abruf Ihrer Quelldaten von der Verteilung auf die Geräte. In der Weboberfläche testen Sie die Verbindung, prüfen die Vorschau und starten den Abgleich der jeweiligen Quelle.

Kontaktfelder übernehmen

Unterstützte Quellfelder werden den zentralen Kontaktfeldern zugeordnet. Je nach Connector erfolgt dies über Verzeichnisattribute, feste Spaltennamen oder SQL-Spaltenaliase. So werden Namen und Rufnummern in einem gemeinsamen Format bereitgestellt.

Änderungen wiedererkennen

Stabile Kennungen ermöglichen es, vorhandene Kontakte beim nächsten Abgleich zu aktualisieren. Neue Einträge werden angelegt. Bei den vollständigen Abgleichen werden nicht mehr vorhandene Einträge der betreffenden Quelle deaktiviert.

Ergebnis nachvollziehen

Die Kontaktübersicht zeigt die übernommenen Einträge. Die Abgleichergebnisse unterscheiden neue, aktualisierte und deaktivierte Kontakte. Vor einer Umstellung können Sie die Vorschau erneut prüfen.

AnzeigenameVorname & NachnameE-MailTelefonMobilnummerFirmaAbteilungFunktionAktivstatus
Welche Felder gefüllt sind, hängt von Ihrer Quelle ab. Identische Personen aus unterschiedlichen Quellen werden nicht automatisch zu einem einzigen Kontakt zusammengeführt.

Passende Kontakte für jedes Team

Gruppen und Kontaktprofile.

Ordnen Sie Kontakte und Geräte gemeinsamen Gruppen zu. Die Gruppenzuordnung steuert, welche Kontakte ein Gerät erhält. Auf dem Android-Gerät stehen die zugewiesenen Gruppen als Kontaktprofile zur Auswahl.

Kontakte gezielt zuordnen

Erstellen Sie Gruppen für Teams, Abteilungen oder Einsatzbereiche. In der Verwaltung wählen Sie die zugehörigen Kontakte und Android-Geräte aus. Ein Gerät kann mehreren Gruppen angehören.

Profile auf dem Gerät auswählen

Die App lädt die verfügbaren Profile vom Server. Nutzer können zwischen ihren zugewiesenen Profilen wählen oder die Kontakte aus allen zugewiesenen Gruppen synchronisieren.

Beispiel aus dem Arbeitsalltag

Eine Gruppe „Außendienst“ enthält die Rufnummern des Vertriebsteams und der Disposition. Eine zweite Gruppe „Technik“ enthält die Ansprechpartner für Wartung. Sie ordnen die jeweiligen Geräte den passenden Gruppen zu. Ein Gerät mit beiden Zuordnungen kann beide Kontaktprofile nutzen.

Kontakte dort, wo Ihr Team sie braucht

Android-App mit zentraler Geräteübersicht.

Die ContactCore-Geräteanbindung ist für Android umgesetzt. Die App synchronisiert die freigegebenen Kontakte in das Android-Adressbuch. Mitarbeitende können die geschäftlichen Rufnummern anschließend in ihren gewohnten Kontakt- und Telefonfunktionen verwenden.

Regelmäßiger Geräteabgleich

Die App unterstützt einen regelmäßigen Abgleich mit einstellbarem Intervall sowie „Jetzt synchronisieren“. Android kann Hintergrundaufgaben durch Energiesparregeln verzögern; eine sofortige Aktualisierung jeder Änderung wird nicht zugesichert.

Geräte im Blick behalten

Die Weboberfläche zeigt registrierte Geräte, Modell, Android- und App-Version, Gruppen, letzten Kontakt und den zuletzt gemeldeten Synchronisationsstatus einschließlich Kontaktanzahl.

App passend bereitstellen

In Ihrer Installation kann eine Android-APK für die konfigurierte Serveradresse und Zertifikatsumgebung erzeugt werden. Die App unterstützt verwaltete Einstellungen für Serveradresse und Sync-Intervall, etwa für eine Verteilung über Ihre Geräteverwaltung.

Die Geräte benötigen Netzwerkzugriff auf Ihren ContactCore-Server, eine passende HTTPS-Verbindung und die erforderlichen Kontaktberechtigungen. Geräteabgleich und Import aus der Datenquelle sind zwei getrennte Vorgänge.

Auf Ihrer Infrastruktur

Sie bestimmen den Betrieb Ihrer Kontaktverwaltung.

Die zentrale Anwendung wird auf einem eigenen Linux-Server oder einer virtuellen Maschine installiert. Die Verwaltung erfolgt im Browser. Ihre übernommenen Kontaktdaten liegen in dieser Installation.

Illustration eines eigenen Servers mit Kontaktverwaltung

Eigener Server, eigene Erreichbarkeit

Sie legen fest, ob Geräte den Server intern, über VPN oder über eine passende externe Adresse erreichen. Für die Geräteanbindung muss die konfigurierte Adresse aus dem jeweiligen Netz erreichbar sein.

HTTPS kann mit einer lokalen CA, einem eigenen Zertifikat oder einem vorgeschalteten Reverse Proxy eingerichtet werden. Das Zertifikatsvertrauen der Endgeräte gehört zur Einrichtung.

Verwaltung und Zugriffe

Die Anwendung bietet lokale Benutzerverwaltung, Rollen, Audit-Ansichten und eine optionale SSO-Konfiguration. Quellenzugänge werden auf dem Server verwaltet; für den Kontaktabgleich auf Android werden Gerätezugänge genutzt.

Ihr Unternehmen verantwortet Betrieb, Datensicherung und die Berechtigungen der angebundenen Systeme. Die erforderlichen Verbindungen und Zugriffe werden bei der Einrichtung festgelegt.

Das öffentliche Kundenportal ist für Ihr Kundenkonto, Buchungen, Rechnungen, Downloads und Support zuständig. Es ist von Ihrer eigenen Kontaktverwaltung getrennt. Für die Online-Lizenzierung benötigt Ihre Installation eine Verbindung zum Lizenzserver.

Von der Auswahl bis zum Betrieb

So starten Sie mit ContactCore.

Bedarf klären

Prüfen Sie die passende Datenquelle, die Anzahl der Android-Geräte und den vorgesehenen Server. Über das Kontaktformular können Sie vorab Fragen stellen und Ihre Umgebung beschreiben.

Kundenkonto und Tarif

Im Kundenkonto wählen Sie den Tarif nach Geräteanzahl und sehen Ihre Buchung sowie Rechnungen. Installer und Lizenzinformationen erhalten Sie entsprechend dem Freischaltungsstatus im Downloadbereich.

Einrichten und testen

Installieren Sie ContactCore auf Ihrer VM, richten Sie HTTPS und die Datenquelle ein und prüfen Sie den Kontaktabgleich. Testen Sie die App und die Gruppenzuordnung zunächst mit ausgewählten Geräten.

Die Tarife werden jährlich nach Geräteanzahl berechnet. Je Lizenz sind ein Produktions- und ein Testplatz vorgesehen. Für Fragen zur Einrichtung oder zum laufenden Betrieb steht das Ticketsystem im Kundenkonto zur Verfügung.

Vor der Entscheidung

Häufige Fragen.

Ist ContactCore für unsere Android-Firmenhandys geeignet?

Die Geräteanbindung ist für Android umgesetzt. Entscheidend sind eine erreichbare Serveradresse, das passende Zertifikatsvertrauen, Kontaktberechtigungen und die Vorgaben Ihrer Geräteverwaltung. Diese Punkte lassen sich mit einem Pilotgerät prüfen.

Werden iPhones ebenfalls unterstützt?

Der hier beschriebene und geprüfte Geräteclient ist die Android-App. Eine iOS-App gehört nicht zum dargestellten Funktionsumfang.

Können wir verschiedene Datenquellen parallel nutzen?

Ja. Sie können mehrere Quellen konfigurieren und getrennt abgleichen. Kontakte aus verschiedenen Quellen werden über ihre jeweilige Quellzuordnung geführt; eine automatische Zusammenführung identischer Personen über mehrere Quellen ist nicht vorgesehen.

Wird jede Änderung sofort auf dem Handy sichtbar?

Eine Änderung muss zuerst aus der Datenquelle in ContactCore übernommen werden. Danach ruft die App den aktuellen Kontaktbestand beim nächsten Geräteabgleich ab. Der tatsächliche Zeitpunkt hängt auch von der Erreichbarkeit und den Android-Hintergrundregeln ab.

Ersetzt ContactCore unsere Geräteverwaltung?

Für die Verwaltung der Kontakte nutzen Sie ContactCore. Eine vorhandene Geräteverwaltung wie Intune können Sie zur App-Verteilung und für unterstützte verwaltete Einstellungen verwenden. Eine vollständige Verwaltung von Smartphones ist nicht der beschriebene Umfang.

Welche SQL-Datenbank wird unterstützt?

Der geprüfte aktuelle Stand unterstützt PostgreSQL als direkte SQL-Kontaktquelle. Für andere Datenbanken kommen gegebenenfalls ein CSV-Export oder eine passende REST-Schnittstelle infrage. Besprechen Sie Ihre Umgebung vor der Auswahl.

Müssen wir für diese Beschreibung ein Konto erstellen?

Nein. Diese Funktionsseite ist öffentlich zugänglich. Ein Kundenkonto benötigen Sie für Ihre Buchung, geschützte Downloads und Support-Tickets.

Passt ContactCore zu Ihrer Umgebung?

Beschreiben Sie uns Ihre Datenquelle und Ihre Android-Geräte. Gemeinsam klären wir die passende Anbindung und die Voraussetzungen für den Start.